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AUF DER ALM DA GIBT’S KOA SÜND…

Die Einheimischen von Zell am See könnten zurecht grantig werden. Milde bitte gegenüber den Menschen aus dem Flachland, die mit diesem traumhaften Fleck Erde in den Bergen das verbinden, was in ihrer Phantasie eine Alm ausmacht: Berge, ein klarer See, sehr viel Natur, frische Luft, Gastfreundschaft und Zeit zum Nachdenken. Um Letzteres geht es in diesem Beitrag. Die genannten Vorzüge machen Zell am See zu einem geeigneten Ort, um über notwendiges Handeln zum Erhalt der Ressourcen zu sprechen. Neue Mobilitäts-Konzepte werden gebraucht, um aus dem eindimensionalen Verbrauchen ausbrechen zu können und stattdessen nachhaltig, umweltschonend und positiv modern unterwegs zu sein. Dazu soll IONICA, größter und vielseitigster Event bisher zum Thema Elektromobilität, mit Vorträgen, Diskussionen und Aktionen beitragen. Die IONICA soll auch den Anfang dafür markieren, dass e-Mobilität nicht einfach nur Austausch von Antriebstechnik für Automobile bedeutet. In Zell am See wird auch Mobilität auf dem Wasser und in der Luft sicht- und greifbar demonstriert. Aber es geht um mehr: Unter der wissenschaftlichen Leitung von Professor Dr.Martin Faulstich vom INZIN Institut Düsseldorf der Kongress im Ferry Porsche Congress Center. Nur Stichworte dazu: Professor Faulstich spricht über die Notwendigkeit, Mobilität losgelöst von reiner Verkehrs-Argumentation als gesamtgesellschaftliche Herausforderung zu betrachten, einhergehend damit die notwendige Transformation von der fossilen zur nachhaltigen Industriegesellschaft. Für Herrn Oliver Schmerold vom ÖAMTC steht noch nicht fest, welcher Antrieb in Zukunft der ‚Sieger‘ sein wird. Er stellt aber die Frage, ob ein ‚technischer Sieger‘ überhaupt gebraucht werden wird. Herr Christian Klaiber von der Initiative Zukunftsmobilität fordert eine Brücke zwischen nachhaltiger Mobilität und gesellschaftlichem Fortschritt. Frau Dr. Juliane Bielinski vom Innovationszentrum Niedersachsen stellt Leuchtturmprojekte in deutschen Regionen vor, dürfte sicher mit der Aussage von Herrn Kurt Sigl vom Bundesverband Elektromobilität in gewisse Erklärungsnot kommen. Denn er spricht davon, dass China hellwach ist, während man in Europa (nicht nur in Niedersachsen…!) noch gemütlich auf der Bremse steht. Soweit die Theorie zum Thema. Herr Magister Haslauer von der GFB Partner / Green Business Solutions GmbH wird die normative Kraft des Faktischen betonen: Das Green Business Network arbeitet seit über zehn Jahren erfolgreich in der Region. Die (besser seine) weltweit erste freie Solarroute ist im Bundesland Salzburg Realität. Mit über einhundert Ladestationen auf einer derzeit mehr als sechshundert Kilometer langen Strecke, die kostenlos solar erzeugten Strom verfügbar machen. Und über sein Projekt ENJOY wird er sprechen, das diesem mühsamen und langwierigen Reden über Mobilität seinen Begriff des SOLAR-LIFESTYLE als reale Alternative gegenüberstellt. Für ihn wird das Land Salzburg Weltmarktführer werden. Und das hat in der Region, allerdings im Bereich fossil gestützter Mobilität, schon einmal jemand erreicht…