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POST FOSSIL WORLD…

Es ist schon erstaunlich. Seit Ewigkeiten huldigt die Menschheit der Sonne. So langsam wäre es Zeit, dem Thema rational zu begegnen. Weil? Ja, weil das eingetreten ist, was immer wieder als Mahnung so gern ignoriert worden ist. Das Fossile wird die Zukunft nicht sichern. Zur Zeit ja überdeutlich, weil humane Fossile zu allem Übel die Welt mit der Macht konfrontieren, die jene Gestrigen mit ihren Bohrlöchern in Händen haben. Es war so wunderbar einfach und so verlockend gewinnbringend. Und jetzt ist es katastrophal. Überschattet vom Wissen darüber, dass die Menschheit ihr Klima-Konto hoffnungslos überzogen hat. So langsam dämmert es, dass immerwährend unvorstellbar viel Energie vorhanden ist. Statt das überbordende Klagen und Jammern über die Verknappung des Gestrigen weiter zu pflegen, wäre es an der Zeit für offensives Nutzen von Energieformen, auf die so leicht keiner der Herren der Bohrlöcher und Bergwerke Einfluss nehmen kann. Energiewende. So häufig und letztlich wirkungslos dahingesagt wie Schuldenbremse oder das Schnüren von irgendwelchen Paketen. Verlockend, weil verbal Erledigung vermittelt werden soll. Ernüchternd dabei ist, dass die Welt zur Zeit eine höchst kritische Form einer Energiewende erlebt – und die geschnürten Pakete auseinanderfallen. Es ist höchste Zeit für die Hinwendung zu einer neuen Energieform: Dem Mut, endlich in die Hand zu nehmen, was Generationen -zurückhaltend ausgedrückt- verdrängt haben. Das Prinzipielle ist nichts Neues. Stonehenge so am Rande als Zeitmarke für Solares. Die Details müssen angepasst, erfunden und gestaltet werden. Das Ziel ist es wert.

Die Künstlerin und Designerin Marjan van Aubel hat sich darauf konzentriert, dem  solartechnisch Machbaren einen gestalterischen und künstlerischen Rahmen zu geben. Sie gilt als Vorreiterin und Vorbild in der Findung dessen, was der Trend der positiven Lebens-Einstellung sein wird: Der Solar Lifestyle (reg.trademark). Bei JAP SAM BOOKS ist ihr Buch ‘SOLAR FUTURES / How to Design a Post-Fossil World With The Sun’ erschienen. Sie arbeitete dabei mit dem Sandberg Insitute zusammen. Unterstützt vom Creative Industries Netherland Fund und dem Prins Bernhard Cultuurfonds.