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HARALD SCHMITT – EUROPAS NAHER OSTEN

Bilder zu Religion, Hoffnung und Realität…

Ost-Europa 2016-Albanien- Gjin Marku, President of the Committee of National Reconciliation in Tirana. Herr Marku vermittelt in Fällen von Blutrache zwischen den verfeindeten Familien. Versucht durch Ausgleich mit Geldern, Morde zwischen verfeindeten Familien zu vermeiden.In seinem „Buch der Rache“ sind über 4500 noch anstehende Blutrachefehden verzeichnet.
Ost-Europa 2016-Albanien – Gjin Marku, President of the Committee of National Reconciliation in Tirana. Herr Marku vermittelt in Fällen von Blutrache zwischen den verfeindeten Familien. Er versucht, durch Ausgleich mit Geldern, Morde zwischen verfeindeten Familien zu vermeiden. In seinem „Buch der Rache“ sind über 4500 noch anstehende Blutrachefehden verzeichnet. Der Staat behauptet, Blutrache wäre heute kein Thema mehr.
Ost-Europa 2016-Albanien – Blutrache – Eine Familie aus dem Norden des Landes ist in eine fremde Stadt gezogen und lebt im Hinterhaus in einer Gasse, damit sie nicht erkannt werden kann. Der Bruder des abgebildeten Mannes hat zwei Geschäftspartner erschossen und einen anderen schwer verletzt. Er sitzt im Gefängnis und kann dort nicht getötet werden. Deshalb sollen, ersatzweise für den Mörder, dessen Familienmitglieder erschossen werden. Niemand der Familie verlässt das Haus. Der Vater arbeitet nicht, die Kinder gehen nicht zur Schule. Ihr Leben ist eigentlich vorbei. Und dies ist nur einer von vielen Fällen.
Ost-Europa 2016-Bosnien-Herzegowina – Stadtbilder in Mostar. An den im Jugoslawienkrieg zerschossenen Häusern in Mostar haben Künstler die Einschusslöcher verziert.
Ost-Europa 2016-Im Ort Jasenovac sind noch heute die Einschusslöcher aus dem letzten Jugoslawienkrieg zu sehen
Ost-Europa 2016-Albanien-Tirana- Der „Dibaba Mundi“ Mr. Haxhi Baba Edmond Brahimaj ist eine Art Papst der weltweit angeblich 150 Millionen umfassenden Glaubensgemeinschaft der Bektashi. Sie sind Muslime, haben den Koran liberaler ausgelegt. So ist jegliche Verschleierung von Frauen verboten. „Wie soll man die Seele eines Menschen erkennen, wenn das Gesicht verborgen bleibt. Männer und Frauen sind gleich‘. Gebetet wird nur, wenn man das möchte. Nicht fünfmal am Tag, egal, auch wenn es nur einmal im Jahr ist. Ziel ist es, als guter Mensch zu handeln. Das Foto zeigt, wie unbefangen Floriana, die in Deutschland Medizin studiert, mit dem Diba Mundu umgeht.
Ost-Europa 2015- Litauen- Der Berg der Kreuze, Kryziu Kalnas, bei Palanga
Ost-Europa 2016-Bulgarien – Das weltberühmte Rila Kloster, Kloster des Heiligen Ivan Rilski, gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und gilt als Nationalheiligtum
Ost-Europa 2016-Bulgarien-Das weltberühmte Rila Kloster, Kloster des Heiligen Ivan Rilski, gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und gilt als Nationalheiligtum.
Ost-Europa 2016-Bulgarien-Das weltberühmte Rila Kloster, Kloster des Heiligen Ivan Rilski, gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und gilt als Nationalheiligtum.
Ost-Europa 2016-Bosnien-Herzegowina-Ifeta Krak, Studentin in Zenica, arbeitet freiwillig für die Organisation „Sapa“, die sich um streunende Hunde kümmert. Sie selbst ist Muslima.In ihrer Religion gilt der Hund als unrein.
Ost-Europa 2016-Bosnien-Herzegowina – Freitagsgebet in Zenica, einer Industriestadt im Norden des Landes. Hier leben Muslime und Christen problemlos miteinander und tolerieren jeweils die Religion des anderen.
Ost-Europa 2016-Bosnien-Herzegowina- Die von den Kroaten im Jugoslawienkrieg 1991 zerstörte Brücke in Mostar wurde mit Mitteln der EU unter Vermittlung des Deutschen Hans Koschnick wieder aufgebaut. Auf Koschnik hat es zwei Attentatversuche gegeben, um das zu verhindern. Heute gehört die Brücke zum UNESCO Weltkulturerbe.
Ost-Europa 2015-Rumänien – Intaktes Dorfleben, Trauerzug in einem kleinen Dorf bei Botosani. Die Bewohner haben so die Möglichkeit, sich von der Toten zu verabschieden.
Ost-Europa 2016-Albanien – Oberschwester Christina (59) von der „Spirituellen Wegegemeinschaft der Schweiz“, im Kloster in Shkoder segnet ihre Mitschwester Michaela (53) für eine unfallfreie Autofahrt.